In Zeiten, in denen das Geschäft mit persönlichen Daten lukrativer denn je ist, sollte man sich gut überlegen, wem man selbige anvertraut. Allerdings gilt es zu beachten, dass es heutzutage nicht nur die klassischen „Hacker“ sind, die Sicherheitslücken zu ihren Gunsten ausnutzen. Auch Regierungen und Nachrichtendienste wie NSA und GCHQ haben mittlerweile großes Interesse an unseren persönlichen Daten und Chatverläufen. Wie diese zwei Gruppen genau vorgehen werde ich in einem eigenen Artikel noch zusammenfassen.

Zunächst möchte ich aber die Kernfrage, welchen Unternehmen man sensible Daten anvertrauen kann, beantworten: Im besten Fall sollte ein Unternehmen, das z.B. einen Chatdienst betreibt, nicht einmal die Möglichkeit haben, Daten im Klartext auszulesen.
Um das zu erreichen, gibt es nur einen Weg:

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Im Prinzip funktioniert die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ganz einfach: Ein Gerät (z.B. ein Smartphone) hat zwei Schlüssel gespeichert. Einer ist öffentlich und für alle zugänglich und der andere ist privat und für Dritte nicht einsehbar. Nun, bevor eine Nachricht versendet wird, wird diese vom Sender mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers verschlüsselt. Der Clou bei dem ganzen ist, dass diese verschlüsselte Nachricht nur noch mit dem privaten Schlüssel des Empfängers entschlüsselt und damit gelesen werden kann.

Die Ver- und Entschlüsselung findet also ausschließlich auf den Geräten selbst statt. Somit ist garantiert, dass die Nachricht, selbst wenn sie abgefangen wird, nur vom richtigen Empfänger gelesen werden kann.

Warum Threema?

Mittlerweile gibt es schon eine Fülle an Instant-Messaging-Apps, die Ende-zu-Ende Verschlüsselung unterstützen. Darunter auch eine der beliebtesten: WhatsApp

Im Grunde ist es komplett egal, welche App man verwendet. Das ist großteils einfach Geschmacksache. Solange die App Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unterstützt, sind die Inhalte der Nachrichten sicher. Das heißt allerdings nicht, dass das Unternehmen hinter WhatsApp – Facebook – nicht weiß mit wem und wann man sich unterhält.
In dieser Hinsicht geht Threema noch einen Schritt weiter. Das schweizerische Unternehmen sammelt keinerlei Daten und ermöglicht es sogar, die App komplett anonym zu nutzen. Weitere Gründe für Threema wären:

  • Server- und Firmenstandort Schweiz
  • Benutzerfreundlicheres Design
  • Mehr Funktionen und Einstellungen
  • Komplett plattformunabhängig

Erhältlich für Android, Apple iOS und Windows.

Außerdem gibt es jetzt auch einen Web-Client!


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